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Spielbericht Herren I, 2. Liga, SG ATV/KV Basel – HBB Binningen 27:27 |
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Dienstag, 27. März 2012 um 06:03 |
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Eines ist klar... Dieses Spiel gegen den Tabellenzweiten hat unserem Team gut getan. Es war sensationell wie gekämpft wurde und wie sich unser Team in einen wahren Rausch gespielt hat. Vor dem Spiel war einiges unklar. Die Personaldecke war wie meistens im 2012 wieder dünn besetzt und so wurde kurzerhand Senior Sommer ins Team berufen, damit wir sicher 3 Auswechselspieler hatten. Das Derby begann wie die meisten der letzten Spiele; man lag bald 2,3 Tore zurück weil der Gegner wacher agierte. Die Tore wurden von Binningen meistens mit wunderschön Kreisabspielen abgeschossen. Da blieb einem nicht viel übrig als (innerlich) zu applaudieren oder den Kreis noch zu foulen, was in der Anfangsphase meisten zu (gerechtfertigten) Penalties führe. Zum Glück funktionierte unser Angriffsspiel einigermassen und es konnte immer wieder viel Druck auf die Binninger Abwehr erzeugt werden. Zur Pause lagen wir aber trotzdem mit 4 Toren zurück. Die Trainer fanden in der Pause die richtigen Worte und schickten eine hoch motivierte Truppe auf's Spielfeld zurück. Wir probierte den Gegner mit einer Manndeckung aus dem Konzept zu bringe, was durchaus gelang. Das Spiel wurde aber von Minute zu Minute intensiver, was sich auf beiden Seiten in 2 Minuten Strafen festhalten liess. Geschätze 15 Minuten lag man nach einem Hin und Her noch immer mit 4 Toren zurück. Es musste der Turbo gezündet werden. In der Schlussphase wurde in der Verteidigung nochmals eine Schippe zugelegt und was Alain im Tor zauberte war, um es mit den Worten von Christian Gross zu formulieren, eifach fantastisch. Nur einen Fangball glückte ihm in diesem Spiel nicht. Zudem wurde endlich auch erfolgreiche Gegenstösse gefahren und man merkte wie sich der Gegner über die Zeit zu retten versuchte. Eine gute Minute vor Schluss waren wir mit einem Tor dran, da Binningen den letzten Angriff verdadelte hatten wir noch 10 Sekunden Zeit um einen letzten Gegestoss zu fahren. Dieser wurde sehr schön herausgespielt und der linke Flügel wäre auch noch zum Abschluss gekommen, wenn da nicht plötzlich ein Binninger "geflogen" gekommen wäre. Alle waren sich einig, dass ein Penalty fällig gewesen wäre. Aber die sonst sehr gut pfeiffenden Schiedsrichter beliessen es bei einem Freistoss, welcher aber nicht verwertet werden konnte. So verliessen wir das Spiel mehrheitlich mit einem Lächeln, da uns seit vielen Wochen wieder mal eine tolle Leistung gelungen ist. Da im Rankhof gerade kein warm Wasser verfügbar war durfen wir mit Gletscherwasser duschen. Einige fanden es einfach nur geil, gäll Roger. Und andere hatten ein wenig mehr Mühe bis sie sich benetzt hatten, gäll Päddy. Andere fanden das Wasser nach einiger Zeit gar nicht mehr so kalt, gäll Alain. Und andere seiften sich vor dem Nass schon mal ein, gäll Andy. Und andere waren einfach nur froh, dass sie ein Bier in der Dusche geniessen durften, gäll... |
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Frauen 2 1.Liga, TSV Frick- SG ATV/KV Basel 22:29 |
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Damen 2 (1. Liga)
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Sonntag, 25. März 2012 um 16:32 |
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Mit einem klaren Sieg gegen das bis anhin punktelose Team aus Frick, wollten die Baslerinnen zeigen, dass sie in die 1.Liga gehören. Dem entsprechend motiviert und kämpferisch sahen die Baslerinnen dem Derby entgegen. Die ersten Tore konnten dank Gegenstössen verwertet werden. Bea Löffler zauberte, dank ihrer Laufarbeit gleich 3 Tore auf die Anzeigetafel der SG ATV/KV. In der Defence lies Aushilfscoach Thommy Mathys die grossen 2er Spieler in der Mitte verteidigen. Aufgabe war es, den Gegner dazu zu bringen, in der Mitte abzuschliessen. Ungewohnt, funktonierte aber ganz gut. So erhielt man nur wenig Tore aus dem Rückraum. Dafür fiel es der SG schwer, die schnelle und wendige Kreisläuferin von Frick in den Griff zu bekommen. Mit dem lautstarken Publikum im Rücken, erkämpften sich die Argauerinnen weitere Tore und machten es den Städterinnen schwer, die Tordifferenz zu vergrössern. Nach einem fairen Spiel mit dem Schlussresulstat 22:29 für die Gäste, verlässt man das Mittellland mit ihrem Dorffest und stösst in der Stadt im Szenelokal Lilys auf den Sieg an. |
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Frauen 2 1. Liga SG ATV / KV Basel – HC Arbon 25: 25 (14:12) |
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Damen 2 (1. Liga)
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Montag, 19. März 2012 um 15:58 |
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Ein gewonnener Punkt gegen die von Emotionen getriebenen Arbonerinnen. Ein äusserst wichtiges Spiel stand den Baslerinnen bevor, dessen war sich jede Spielerin bewusst. Alle Beteiligten hatten die Tabelle im Hinterkopf. Doch man konnte rechnen und Punkte zählen so viel man wollte, sollte der Abstieg aus eigener Kraft verhindert werden, mussten zwei Punkte her. Wenn Möglich nicht erst im letzten Saisonspiel gegen Ruswil. Daher lautete die Devise, ein Sieg muss die andauernde Abwärtsspirale der Bebbi stoppen! Trotz technischer Panne bei der Musikanlage, verlief das Einlaufen relativ konzentriert. Trotzdem wurde man das Gefühl nicht los, die Baslerinnen seien teilweise noch im Land der Träume. Nur vom Sieg zu Träumen würde heute jedoch nicht reichen, das machte auch der Trainer in der Garderobe nochmals allen klar. Schlussendlich starteten die Baslerinnen aber gut ins Spiel. Zum ersten Mal seit längerer Zeit, beklagte sich ein Gegner wieder einmal über eine, zwar harte und aggressive, aber faire Verteidigung. Für die Baslerinnen ein Riesenkompliment, war die Abwehr in den letzten Spielen teilweise fast nicht existent gewesen. Es schien ein bisschen, dass die Gäste aus Arbon ihre Energie etwas zu stark in das Kommentieren der gegnerischen Verteidigung, oder der Schiedsrichterentscheidungen, an Stelle der eigenen Leistung, steckten. Durch jeden, teilweise unsportlichen Kommentar von einem Teil der Arbon Spielerinnen, wuchs bei den Baslerinnen der Wille diese harte Gangart beizubehalten. Den wie schon Laotse (sehr intelligenter und weiser Philosoph aus dem Altertum. Annahme der Autorin bzw. Zitat vom Trainer) sagte: „Hat man Liebe im Kampf, dann siegt man, hat man sie bei der Verteidigung, ist man unbezwingbar“. Zur Pause schien sich diese Weisheit tatsächlich zu bewahrheiten und Basel führte, trotz einigen Fehlschüssen alleine vor dem Tor, mit 2 Toren (14:12). Die ständigen Kommentare der Gegenspielerinnen trafen bei den Referees in der zweiten Halbzeit nicht auf taube Ohren. Immer wieder erhielten die Baslerinnen Zweiminutenstrafen. Fast 10 Minuten der zweiten Halbzeit mussten die Bebbi nur mit 5 Feldspielrinnen spielen. Dies raubte Kräfte. Hinzu kamen immer mehr leichtfertig verschossene Torchancen und technische Fehler. Dies führte dazu, dass der Gegner erneut Blut leckte und die Möglichkeit zur Wende witterte. Die Gegnerinnen starteten eine emotionale Aufholjagd. Diese verlief für sie erfolgreich, 10 Minuten vor Schluss führte das Team aus Arbon zum ersten Mal. Damit aber nicht genug, bis auf 3 Tore Distanz, nur wenige Minuten vor Schluss, konnten sich die Gegnerinnen absetzen. Doch die Baslerinnen zeigten doch noch einmal ihr altes Gesicht. Sie verloren die Nerven in dieser schwierigen Phase nicht. Gemeinsam kämpfte sich das Team wieder heran. Bis dann, wenige Sekunden vor Schluss, sogar noch ein Unentschieden erkämpft wurde. Beim letzten Angriff versenkten die Thurgauerinnen, beinahe mit der Schlusssirene im Einklang, den Ball im Tor der Baslerinnen. Aber eben nur beinahe mit der Schlusssirene. Aus Basler Sicht glückliche, wenige Sekunden, zu spät. Trotz unzähliger Überredungsversuche und etwas Tumult der Arbonerinnen bei den Schiedsrichtern, beendeten diese das Spiel, ohne den zu spät erzielten Treffer zu geben. Das glückliche Endresultat 25:25! Ein, schlussendlich akzeptables Resultat aus Sicht des Heimteams. In dem Spiel wäre ein Sieg möglich gewesen. Es bestand aber auch immer die Gefahr, das Spiel ganz aus der Hand zu geben. Jetzt fehlt der Basler Equipe noch ein Punkt gegen Frick oder Ruswil um den Abstieg aus eigener Kraft zu verhindern. (zac) |
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